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AIDS-Hilfe Heidelberg e.V.
Rohrbacher Str. 22
69115 Heidelberg

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Verein

Leitbild

Wir sind ein eingetragener, gemeinnütziger und mildtätiger Verein, konfessionell und parteipolitisch unabhängig.

Die Vorstellung, dass Menschen mit ihrer Angst und Krankheit allein gelassen werden, ist für uns unerträglich. Deshalb haben wir uns zusammengeschlossen, um Ihnen Unterstützung und Hilfe anzubieten. 

Wir wollen Menschen mit HIV/AIDS sowie deren Partner*innen und Zugehörige bei der Bewältigung ihrer vielfältigen Probleme unterstützen.

 

Wir wollen:

  • die soziale Ausgrenzung der von HIV/AIDS betroffenen Menschen verhindern und ihnen bei der Durchsetzung ihrer Rechte helfen.
  • das Bewusstsein der Bevölkerung auf die Probleme lenken, die durch die Krankheit hervorgerufen werden.
  • Diskriminierung im Zusammenhang mit HIV/AIDS entgegentreten.
  • durch Gespräche und Informationen Angst abbauen und dadurch versuchen, durch Stärkung der Eigenverantwortlichkeit einer Ausbreitung der Infektion entgegenzuwirken.

 

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Satzung

Fördermitgliedsantrag

Festschrift 30 Jahre AH-HD mit Jahresbericht 2015

Jahresbericht 2017

Kurzstatistik 2017


Chronologie

1981: In den USA werden die ersten Krankheitsfälle unter schwulen Männern beobachtet.

1983: Erster Nachweis des Virus durch den französischen Virologen Luc Montagnier. Erste Presseberichte in Deutschland lösen eine Massenhysterie aus. Die Deutsche AIDS-Hilfe wird gegründet.
 
1984: Der erste HIV-Antikörpertest ist entwickelt.
 
1986: Am 22.01. wird auf Initiative einiger schwuler Männer die AIDS-Hilfe in Heidelberg gegründet. Ehrenamtliche übernehmen damals noch in der eigenen Wohnung Telefonberatung und initiieren eine Selbsthilfegruppe für Betroffene.

1987: Erste ABM Stelle wird eingerichtet. Diese arbeitete in einem kleinen Büro in der Römerstraße. Die erste Öffentlichkeitsarbeitsgruppe (ÖAG) findet statt.

1988: Im Januar bezieht die AIDS-Hilfe Heidelberg eigene Räume in der Bunsenstraße und bietet nun regelmäßig anonyme Telefonberatung, persönliche Beratung und Präventionsveranstaltungen an. Selbsthilfegruppen treffen sich regelmäßig in den neuen Räumen. Betroffene werden im Leben und im Sterben von ehren- und hauptamtlichen Mitarbeiter*innen begleitet. Die erste Angehörigengruppe wird gegründet.
AZT (Retrovir®) ist als erstes Medikament gegen HIV in Deutschland erhältlich, die Wirkung jedoch ist begrenzt. Der damalige bayrische Staatssekretär Peter Gauweiler fordert repressive Maßnahmen, wie Zwangstestung für alle und Kasernierung für Betroffene. Es setzt sich jedoch der präventive (und von der damaligen Bundesgesundheitsministerin Rita Süssmuth unterstütze) Ansatz der AIDS-Hilfen durch! Die WHO erklärt den 01.12. zum Welt-AIDS-Tag.

1989: Die erste vom Land Baden-Württemberg bezuschusste Stelle wird eingerichtet. Das erste Regenbogencafé findet statt. Durch einen Erlass des Kultusministers wird HIV-positiven Menschen das Mitwirken an Präventionsveranstaltungen an Schulen untersagt.

1991: Die Idee eines Wohnprojektes in Heidelberg für Betroffene entsteht.
 
1992: Umzug in neue, größere Räume in der Unteren Neckarstrasse 17. Unter der Schirmherrschaft von Oberbürgermeisterin Beate Weber wird im Rahmen einer Veranstaltungsreihe zum 6jährigen Bestehen zum Abschluss ein Fest auf dem Heidelberger Schloss gefeiert.
 
1993: Inzwischen werden 27 Menschen mit HIV/AIDS und deren Zugehörige intensiv betreut (ein Jahr später waren es bereits doppelt so viele). Die Arbeit mit und für positive Frauen wird verstärkt.
 
1994: Die erste Gruppe für positive Frauen findet statt.
 
1995: Das Wohnprojekt der AIDS-Hilfe Heidelberg wird realisiert: Vier Menschen beziehen eine schöne Wohnung, die von der GGH zur Verfügung gestellt und von einer Mitarbeiterin der AIDS-Hilfe betreut wird.
 
1996: Neue Selbsthilfegruppen entstehen: gemischte Positiven-Gruppe, Angehörigen-Gruppe, psychologisch betreute Positiven-Gruppe und Schwule Positive. Mit einem feierlichen Empfang und Tagen der offenen Tür in der AIDS-Hilfe Heidelberg wird das 10jährige Bestehen gefeiert.
Mit den neuen Kombinationstherapien gelingt ein medizinischer Durchbruch: Durch die neuen Medikamente lässt sich erstmals bei manchen Menschen der Ausbruch von AIDS verzögern.

1997: Dank intensiver Prävention bleibt erstmals die Zahl der Neuinfektionen in Deutschland stabil.
Das Wohnprojekt wird aus formalen Gründen aus der AIDS-Hilfe Heidelberg in einen eigenen Verein PositHIV Wohnen in Heidelberg e.V. übergeleitet.
 
1998: Bilderausstellung „AIDS verleiht Flügel“ von Karl Heinz Riegler im Gesundheitsamt Heidelberg bringt die Thematik eines Betroffenen einer breiten Öffentlichkeit nahe. Ein Vertrag mit der Stadt Heidelberg regelt die bewilligten Zuschüsse und schafft für die AIDS-Hilfe Heidelberg mehr Planungssicherheit.
 
1999: Eine Honorarstelle für die Schulprävention entsteht.
 
2001: Zum 15-jährigen Bestehen der AIDS-Hilfe Heidelberg werden die Türme der Alten Brücke in Heidelberg mit 16 000 Kondomen „geschmückt“ (eine Studentische Aktion der Fachhochschule Ludwigshafen). Die „Pariser Brücke“ sorgt für Zündstoff und heftige Diskussionen.
Weltweit sind 40 Millionen Menschen mit HIV infiziert. Laut WHO gehört AIDS zu den vier Krankheiten, die weltweit die meisten Todesopfer fordern.
 
2006: Die Gedenkstätte für Verstorbene mit HIV/AIDS wird auf dem Bergfriedhof eingeweiht. Die erste Sternengala im Städtischen Theater zugunsten der AIDS-Hilfe Heidelberg findet statt. Namhafte Künstler*innen treten kostenlos für die AIDS-Hilfe auf die Bühne. Intendant Peter Spuhler stellt das Theater samt Mitarbeiter*innen der AIDS-Hilfe kostenlos zur Verfügung und spendet sämtliche Einnahmen der AIDS-Hilfe.
 
2007: Unter der Schirmherrschaft von OB Dr. Eckhart Würzner wird der Scheithauerbrunnen blutrot eingefärbt. Studierende der FH Ludwigshafen gestalten ein großes Event rund um den Brunnen mitten in der Stadt zugunsten der AIDS-Hilfe Heidelberg. Die AIDS-Hilfe Heidelberg zieht in neue Räume in der Rohrbacher Straße 22.
Laut Robert Koch Institut verdoppelt sich die Zahl der Neuinfektionen in der BRD im Vergleich zum Jahr 2001.
 
2008: Ein Statement der eidgenössischen Kommission (EKAF) revolutioniert die HIV Prävention: Unter bestimmten Bedingungen gelten HIV-positive Menschen als nicht mehr infektiös.
 
2010: Der Förderverein zur Unterstützung der AIDS-Hilfe Heidelberg wird gegründet
Die Zahlen des Robert Koch Institutes belegen einen Höchststand der HIV-Neudiagnosen in Baden-Württemberg seit 10 Jahren.
 
2011: Die Bundesregierung kürzt ihre Mittel im Bereich HIV Prävention.
Das 25jähige Bestehen der AIDS-Hilfe Heidelberg wird mit einer Jubiläumsgala im Opernzelt Heidelberg gefeiert.
 
2012: Die großangelegte Studie „Positive Stimmen“ zeigt, dass auch heute noch Menschen mit HIV/AIDS in Deutschland in sehr vielen Lebensbereichen (Gesundheitswesen, Arbeitsumfeld etc.) stigmatisiert und diskriminiert werden.
 
2013: Die AIDS-Hilfe Heidelberg bietet gemeinsam mit der AIDS-STI-Beratung des Gesundheitsamtes HD/RNK erstmals regelmäßig die monatliche Abendsprechstunde mit Tests auf HIV und andere STI in den Räumen der AIDS-Hilfe Heidelberg an. Zielgruppe sind in erster Linie MSM (= Männer, die Sex mit Männern haben).
 
2014: PositHIV Wohnen in Heidelberg betreut zehn Menschen mit HIV/AIDS in verschiedenen Hilfebedarfsgruppen. Die AIDS-Hilfe erwirtschaftet inzwischen 43 % ihres Jahresetats aus Eigenmitteln. Der erste Heidelberger PINK MONDAY zugunsten der AIDS-Hilfe Heidelberg findet auf dem Weihnachtsmarkt statt.

2015: 146 Menschen mit HIV/AIDS und 70 Zugehörige werden von fünf Sozialarbeiter*innen engmaschig sozialrechtlich beraten und psychosozial begleitet.
 
2016: Die AIDS-Hilfe Heidelberg feiert ihr 30-jähriges Bestehen: Mit einem Empfang durch Oberbürgermeister Prof. Dr. Eckart Würzner im Heidelberger Rathaus und Frau Prof. Dr. Rita. Süssmuth, sowie Prof. Hans-Georg Kräusslich als Redner*innen; mit der Ausstellung „Der Augenblick stellt keine Fragen“ mit Bildern und Gedichten von Betroffenen im Foyer des Rathauses; einer Kunstaktion von Studierenden der Fachhochschule Ludwigshafen auf dem Universitätsplatz und einer Filmreihe im Karlstorkino.
Bei der AIDS-Hilfe Heidelberg sind mittlerweile neun Mitarbeiter*innen angestellt, davon sechs Sozialarbeiter*innen. 54 Fördermitglieder unterstützen den Verein finanziell und 41 aktive Mitglieder übernehmen wichtige Aufgaben. Insgesamt suchen mehr als 200 Menschen regelmäßig durch die AIDS-Hilfe auf; PositHIV Wohnen in Heidelberg betreut 13 Klient*innen in Heidelberg, Rhein-Neckar-Kreis und Mannheim. Die Arbeit mit zugewanderten Menschen wird intensiviert.
 
2017: Die Zahl der Klient*innen der AIDS-Hilfe Heidelberg und von PositHIV Wohnen in Heidelberg geht leicht zurück; dafür steigt bei denen, die beraten und betreut werden, der Bedarf; unter anderem auch, weil HIV-positive Menschen immer älter werden und sich häufig in anderen Unterstützungsangeboten nicht aufgehoben fühlen. Antidiskriminierungsarbeit ist (leider) nach wie vor nötig.

2018: Die AIDS-Hilfe Heidelberg überarbeitet ihr Ehrenamts-Konzept, um auf die aktuellen Entwicklungen zu reagieren.
Aktuell sind etwa 40 verschiedene HIV-Medikamente zugelassen, die gut verträglich sind und immer weniger organschädigend werden. Das EKAF-Statement ist 10 Jahre alt; die Botschaft leider immer noch nicht überall angekommen. Truvada wird als PrEP in Deutschland zugelassen und mit etwa 50 € pro Monat erschwinglich. Im Oktober wurden Selbsttests für den Verkauf in Apotheken freigegeben.

 

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